Der natürliche Treibhauseffekt
Die Erde ist von einer Lufthülle umgeben, die man Atmosphäre nennt. In der Atmosphäre befinden sich verschiedene Gase. Manche dieser Gase lassen das Sonnenlicht auf die Erde durch, halten aber die Wärme, die von der Erde in die Atmosphäre zurückgestrahlt wird, zurück. Das ist so ähnlich wie bei einem Glashaus (Treibhaus) im Garten. Deshalb nennt man diese Gase auch Treibhausgase. Ohne die Atmosphäre und ohne die Treibhausgase gäbe es kein Leben auf der Erde, denn es wäre viel zu kalt, weil die Wärme wieder in das Weltall entweichen könnte. Wir leben also auf der Erde in einem natürlichen Treibhaus.
Das Bild unten zeigt, wie das funktioniert:
Die wichtigsten Gase beim natürlichen Treibhauseffekt sind Wasserdampf, Kohlendioxid (CO2) und Methan. Der Wasserdampf stammt aus dem Wasserkreislauf der Erde, das Kohlendioxid entsteht in der Natur, beispielsweise bei Waldbränden und Vulkanausbrüchen. Methan steigt aus Sümpfen, Mooren und Wäldern in die Luft. Es entsteht, wenn Bakterien pflanzliche Überreste fressen.
Wir verstärken den Treibhauseffekt
Wir verbrauchen sehr viel Energie: Energie für Heizung und Strom, Energie für das Auto oder
Energie für die Herstellung all der Produkte, die wir im täglichen Leben brauchen. Die Energie erhalten wir, indem dafür Kohle, Erdöl und Erdgas verbrannt werden. Bei der Verbrennung entsteht sehr viel Kohlendioxid (CO2), also ein Treibhausgas. Je mehr Treibhausgase sich in der Atmosphäre befinden, desto wärmer wird es auf unserem Planeten. Das nennt man dann den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt.
Das Bild unten zeigt, wie das funktioniert:

Bei den Downloads rechts findet ihr eine Anleitung zum Nachstellen des Treibhauseffekts und eine Möglichkeit Kohlendioxid selber zu erzeugen. Außerdem ein Laufspiel, mit dem man den Treibhauseffekt auch in der Volksschule verständlich machen kann.
