Tiger auf Rollen

MONIKA JANISCH und ANDREAS FREIBERGER sind Inline-Skaterhockey–Nationalteamspieler und Spieler der Tigers Stegersbach. KlimaFit hat mit den beiden EM-Medaillengewinnern über Klima, Sport und Inlineskates als Verkehrsmittel gesprochen.

KlimaFit:
Ihr seid ja schon als Kinder mit Rollschuhen unterwegs gewesen. Glaubt ihr, dass diese Erfahrung einen Einfluss auf eure erfolgreiche sportliche Laufbahn hatte?
Monika: Ja, auf jeden Fall - schon als Kind war es ein Spaß in der Gruppe Rollschuh zu laufen. Natürlich hatte es dann auch einen Einfluss auf meine sportliche Laufbahn – da es immer ein gutes Gefühl ist auf den Rollen zu stehen.
Andreas: Ja, es hat sicher einen positiven Einfluss auf meinen sportlichen Werdegang gehabt. Gleichgewichtssinn und Geschicklichkeit wurden so schon früh trainiert und förderten somit die erfolgreiche Kariere.

KlimaFit: Was bedeutet für euch Inlineskaten?
Monika: Spaß, Fitness, Freunde
Andreas: Die Inlineskates sind das wichtigste Sportgerät für mich. Ohne funktionierende Skates kann ich unmöglich meinen Sport ausüben. Inlineskaten war für mich schon immer ein Gefühl von grenzenloser Freiheit und unglaublichem Speed. Ein tolles Erlebnis mit 100 Sachen mit den Skates durch die Gegend zu brausen.

KlimaFit: Mit welchen Verkehrsmitteln habt ihr euren Schulweg zurück gelegt? Konntet ihr dabei selbstständig unterwegs sein oder haben euch eure Eltern begleitet?
Monika: Den Schulweg habe ich zu Fuß oder mit dem Bus bewältigt – meine Eltern mussten mich dabei nicht begleiten.
Andreas: Je nach Jahreszeit, entweder mit dem Fahrrad oder im Winter mit dem Schulbus bzw. wenn ich verschlafen habe mit der schimpfenden Mutter.

KlimaFit: Fahrt ihr im Alltag auch mit Inlineskates und mit Fahrrad oder auch viel mit Auto?
Monika: In meiner Freizeit fahre ich oft mit Inlineskates, im Alltag sitze ich - wenn´s
nicht anders geht - auch im Auto, was mit der momentanen Arbeits- und Wohnsituation zusammenhängt.
Andreas: Ich stehe im Durchschnitt beim Training 4-5 Tage in der Woche auf den Inline-Skates. Leider verbringe ich auch viel zu viel Zeit im Auto. Beruflich bzw. bei den Fahrten zu den Österreichweiten Auswärtsspielen in der Bundesliga.

KlimaFit: Der Verkehr hat mit rund 30% einen sehr hohen Anteil am Klimawandel. Was glaubt ihr kann jeder einzelne tun, damit sich hier was ändert?
Monika: Es sollte jeder versuchen Fahrgemeinschaften zu bilden bzw. auch mal öffentliche Verkehrsmittel oder sogar mal das Fahrrad zu benützen, wenn es nicht all zu weit ist.
Andreas: Wenn dann müssen wir uns alle einschränken. Unnütze Autofahren einsparen und öfters mal mit dem Fahrrad oder zu Fuß bei Kurzstrecken.

KlimaFit: Könnt ihr euch an eine lustige Situation erinnern, die ihr am Schulweg erlebt habt?
Monika: Oje, da fällt mir nichts Passendes ein. Aber es war immer wieder ein Spaß mit meinen Schulkollegen, egal ob im Bus oder zu Fuß – in der Gruppe war es immer lustig.
Andreas: Als der Schulbus einmal bei wildem Schneetreiben in den Graben gerutscht ist und nicht mehr weiterfahren konnte. Wir kamen dadurch nicht in die Schule und hatten einen wundervollen, schneegefüllten und vor allem freien Schultag.

KlimaFit: Was möchtet ihr jungen Menschen zum Klimawandel sagen?
Monika: Passt auf die Umwelt auf – hegt und pflegt sie, damit wir alle unsere Umwelt genießen können. Es geht auch um eure Zukunft.
Andreas: Der Klimawandel geht UNS ALLE an! Je früher wir uns darauf einstellen und je mehr jeder bereit ist „klimaschonend“ zu Leben, desto weniger haben wir zu befürchten. Genießt beim Skaten das tolle Wetter, die frische Luft und den Spaß an der Bewegung!

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Links:
www.tigers-stegersbach.at
www.inlineskaterhockey.at