In der Südoststeiermark sagen Prognosen bis in die 2040er-Jahre bedeutende Niederschlagsabnahmen und Temperaturzunahmen voraus. Jedoch schon von 1961 bis 2004 hat sich dort die mittlere Lufttemperatur im Sommer um gewaltige 3,1°C erhöht! (siehe Graphik).
Daraus resultierende Trockenperioden werden in Zukunft nicht ausbleiben. Ein Extrem-Szenario bis Ende des 21. Jahrhunderts wäre sogar eine Versteppung der Region, wie man sie heute in Teilen Ungarns kennt (Bild ganz unten). Ein Experiment dazu gibt es bei den Downloads rechts.
Aufgrund des teils schon heute herrschenden Wassermangels in der Oststeiermark wurde bereits die 60 km lange „Transportleitung Oststeiermark“ - eine Wasser-Pipeline - gebaut (Kosten: 14 Millionen Euro).
In anderen Regionen der Steiermark wird es hingegen sogar mehr Niederschläge geben, allerdings auch immer mehr Regen statt Schnee. Die Karten unten zeigen euch, wo es in Österreich mehr bzw. weniger Niederschläge geben wird (Progosen des Wegener-Zentrums):
In den Regionen mit zunehmenden Niederschlägen drohen dagegen wieder Naturgefahren, da Niederschläge teils heftiger und intensiver ausfallen werden.
Fotos zum Thema Trockenheit:



