Vorbei die Zeiten als sich nur sogenannte "Ökos" in Schlabber-Pullis und Jesus-Latschen Sorgen ums Ozonloch machten. Längst haben sich auch VIPs der Rettung unseres Planeten verschrieben und schwimmen ganz oben auf der grünen Trend-Welle. Natürlich nicht immer ganz uneigennützig. Wir durchleuchten einige Promis im STAR-CHECK:
Schauspieler Edward Norton (Pride and Glory, The Incredible Hulk) handelte mit der Mineralöl-Firma BP einen Deal aus, nach dem für jeden Promi, der Sonnenenergie nutzt, eine sozial schwache Familie eine Solaranlage spendiert bekommt.
Jack Johnson ist Aktivist der Umwelt-Organisation „One Percent For The Planet“ – mindestens ein Prozent seines Profits und das seiner eigenen Plattenfirma Brushfire Records fließt in ökologische Projekte.
Alle seine Produkte sind recycelbar, als Aktivist und Dozent der „Kokua Hawaii Foundation“ vermittelt er Schulkindern einen respektvollen Umgang mit den Ressourcen der Welt, und seine beiden Tonstudios in Los Angeles und auf Hawaii beziehen ihren Strom ausschließlich aus Solar-Energie. Rechts findet ihr ein Video eines Interviews in seinem Studio.
Das Video zur Single „A Beautiful Lie“ der Band „30 seconds to mars“ (siehe Youtube-Video rechts) wurde in der Arktis gedreht, um auf das Abschmelzen
der Polkappen aufmerksam zu machen. Tapfer ertrugen Frontman Jared Leto und Band die bittere Eiseskälte für den guten Zweck, denn jeder Gewinn, der durch den Clip erzielt wird, kommt der Umweltschutz-Organisation „National Resources Defence Council“ zugute. Doch was ist mit den Abgasmengen, die beim Flug zum Videodreh entstanden? Als Entschädigung für die verursachten Abgase spendeten die Jungs für Energiesparprojekte. Sehr lobenswert - auch wenn offenbar alles seine zwei Seiten hat.
U2-Frontmann Bono Vox nutzt immer wieder seine Berühmtheit, um Gutes für den Blauen Planeten zu tun. Neben zahlreichen Engagements für Umwelt und Klima gründete er mit seiner Frau Ali Hewson das Öko-Modelabel „Edun“, das ausschließlich organische
Materialien verwendet, faire Löhne an Arbeiter in Südamerika, Indien und Afrika zahlt und so ein Modell für den fairen Handel darstellen soll. Teilweise sind die Klamotten extrem liebevoll gearbeitet, unter anderem sind die Innenseiten der Jeans-Taschen mit romantischen Gedichten von Rainer Maria Rilke bestickt. Der Name Edun ist übrigens das Wort „Nude“ - zu Deutsch „Nackt“ - rückwärts gelesen und soll eine Anspielung auf den Garten Eden, also das Paradies, sein.
Schauspielerin Sienna Miller (Der Sternwanderer, The Mysteries of Pittsburgh) setzt im Kampf für die Umwelt nicht nur ihren Ruhm, sondern vor allem ihre Schönheit ein: Sie modelt für die organische Fair-Trade-Kleidung des Labels „People Tree“.
„Pretty Woman“ und Oscar-Preisträgerin Julia Roberts arbeitet als Sprecherin der in Dallas
ansässigen Firma Earth Biofuels. „Es ist sehr wichtig, dass wir die Nutzung sauberer Energie erweitern und uns langfristig darauf verpflichten“, so die Schauspielerin. Nicht nur beruflich engagiert sich Roberts für die Umwelt. Zuhause heizt sie mit Solarenergie, steckt ihre Zwillinge in recyclebare Windeln und bringt sogar ihren eigenen Thermo-Kaffeebecher zu „Starbucks“ mit. Ihre Botschaft: Zur Freude am Leben gehört Verantwortung für die Zukunft.

Cameron Diaz setzt auf regenerative Energien, benutzt Druckerpapier beidseitig und schwört auf Bio-Zahnpasta. Naja, besser als nix!
Schauspielerin Mischa Barton (St. Trinian‘s, Assassination of a High School President) leiht ihr Gesicht „climatestar.org“, einer Kampagne gegen die globale Erwärmung.
Leonardo DiCaprio ist ein bisschen Müll recyceln, Sprit sparen und dabei Fotos von sich machen zu lassen nicht genug:
Hollywoods wohl größter Öko-Aktivist setzt sich in aller
Öffentlichkeit für den Schutz der Erde ein und informiert auf seiner sehenswerten Homepage www.leonardodicaprio.com über Klimaschutz, macht sich zusammen mit Politikern für den Umweltschutz stark und plant sogar eine eigene Reality-Show zum Thema, um auch die letzten Couch-Potatoes wachzurütteln.
Schon 1998 gründete er die „Leonardo DiCaprio Foundation“, die unterschiedliche Umweltorganisationen unterstützt. Daneben drehte er die Dokumentarfilme „Global Warming“ und „Water Planet“, die sich mit den Folgen der Klimakatastrophe beschäftigen. Sein letzter Streifen zu Klima- und Umweltschutz - „The 11th Hour“ - erschien im April 2008 auf DVD.
