School way - cool way

Auch das Skateboard ist ein Fortbewegungsmittel, mit dem man zur Schule fahren kann. Außerdem ist sein Fun-Faktor um Meilen größer als im Auto zu sitzen. KlimaFit bat einen echten Skater-Freak um ein Statement zu seinem Sport:

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Hei, ich bin Christoph ‚Gigi‘ Fuchs. Seit meinem 3. Geburtstag bin ich mit Skateboard unterwegs. Auch meinen Schulweg hab ich damit zurückgelegt. Dieser Sport hat sicher mein ganzes Leben und meine Laufbahn beeinflusst.

Das erste Foto von mir am Skateboard ist mit Sommer 1988 datiert (siehe Fotos unten). Ich konnte schon richtig fahren und machte sogar schon Tricks auf einer Quarterpipe, welche mein Vater gebaut und vor unser Haus gestellt hatte.
Ich bin davon überzeugt, dass der frühe Kontakt mit diesem Sport nicht nur meine sportliche Laufbahn, sondern auch mein restliches Leben beeinflusst hat. Ich denke es geht jedem so, wenn man einen Funsport wie diesen des Sports wegen macht – also für sich selbst.
Leider gibt es viele junge Leute die aus einer anderen Motivation heraus in Skateparks zu finden sind: Kids, die nur skaten oder bmxen, weil es gerade in ist, weil es dort keine Aufsicht gibt oder nur in den Skateparks rumhängen, um sich zu besaufen und einzukiffen.

Ich bin schon in die Volksschule mit dem Skateboard gefahren und später auf die Uni auch noch oft. Da ich mitten in der Stadt wohne, war ich bis jetzt noch nicht auf ein Auto angewiesen, habe auch noch keinen Führerschein und bin NUR mit dem Bike bzw. Skateboard unterwegs.

Was mich daran fasziniert?
Das Faszinierende am Skateboarden ist für mich die Vielzahl an Tricks und Kombinationen und die Freiheit diese auszuführen. Niemand sagt einem WIE man einen Kickflip oder einen 360er machen muss! Der eine macht ihn so, der andere so. Jeder hat seinen eigenen Style, das macht die Sache besonders interessant. Dadurch hat man auch die Freiheit sich am Brett auszutoben wie man will – und wenn man einfach nur stundenlang umherpushen will ohne Tricks zu üben, hat auch niemand etwas dagegen.

Was mir der Sport bedeutet?
Ich habe darin den besten Ausgleich gefunden, den ich mir vorstellen kann. Nach einem langen Tag vor dem PC (Informatikstudent!) gibt es nichts Besseres als mir mein Board oder mein BMX zu schnappen, um noch eine Runde im nächsten Skatepark zu fahren. Man hat danach einfach das Gefühl etwas getan zu haben – man ist zwar komplett fertig, aber glücklich und zufrieden – und darauf kommt es an.

Sport & Klimawandel?
Sportler haben nach wie vor eine große Vorbildfunktion. Ich bin mir sicher, dass vor allem junge Köpfe etwas wachgerüttelt werden können, wenn sie die richtige Person anspricht. Es ist ja auch schwer das Ausmaß des Klimawandels zu begreifen, wenn man - wie wir - in einer gemäßigten Zone lebt. Das wichtigste ist meiner Meinung nach eine umfassende Aufklärung.

Wenn ihr mehr zum Thema Skateboard oder BMX braucht oder wissen wollt, meldet euch bei mir: gigi@ripbmxibk.com
Dort gibt´s auch mehr von "Gigi" und seiner Community "ripbmxibk"

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Bei den Downloads rechts findet ihr das gesamte Interview mit Gigi Fuchs bzw. einige Arbeitsblätter für die Beschäftigung mit dem Thema "Schulweg" im Unterricht.

Christoph "Gigi" Fuchs in seinem Element - in der Luft: