Schneesicherheit
Die Steiermark ist ein Tourismusland. Schnee ist für viele Regionen unentbehrlich. Werden im Zuge des Klimawandels die Schneemengen abnehmen? Laut einer OECD-Studie sind momentan 34 Schigebiete der Steiermark schneesicher. Bei Erwärmung um 1°C sind es nur mehr 26, bei Erwärmung um 2°C nur mehr 17, bei Erwärmung um 4°C nur mehr 5 schneesichere Schigebiete (siehe Karte unten).
Bild oben: Anzahl der schneesicheren Gebiete in Österreich und Deutschland unter momentanen und zukünftigen Bedingungen
Weitere Daten und Graphiken aus dieser Studie findet ihr bei den Downloads rechts.
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Kunstschnee
Wintertourismusregionen sind heute schon auf Kunstschnee angewiesen. Kann das auch in Zukunft weiter funktionieren? .jpg)
Eine weitere Studie zeigt, dass jene Stunden, die für künstliche Beschneiung möglich - also kalt genug - sind, bereits deutlich abgenommen haben. Die Graphik oben zeigt das für die Planai im Ennstal.
Außerdem interessant: Steirische Schneekanonen fressen pro Saison ein Stromäquivalent von rund 10.000 Haushalten pro Jahr. Je mehr Kunstschnee, detso mehr Energieverbrauch!
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Lawinen
Ob der Klimawandel Auswirkungen auf Lawinen hat, ist noch ungewiss. Am wahrscheinlichsten wird es zu Ausgleichseffekten kommen. Folgende Szenarien sind nämlich zu erwarten:
- In höheren Lagen: Durch Zunahme der Niederschläge gibt es auch zugleich eine Zunahme der Starkschneefälle. Das führt zu einer Steigerung der Lawinentätigkeit (Lawinenvideo rechts).
- In mittleren und tiefen Lagen: Durch höhere Temperaturen während der Niederschlagsperiode kann die Setzung der Schneedecke schneller ausfallen - das entschärft die Lawinengefahr.
- In tieferen Lagen: Durch die verkürzte Schneedeckendauer wird auch der lawinenträchtige Zeitraum verkürzt.
- Allgemein kann die frühere Durchfeuchtung der Schneedecke aufgrund höherer Temperaturen früher als bisher zu Nassschneelawinen führen.


